Zytgloggeturm Bern

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Das Wahrzeichen Berns in der Altstadt
Zytgloggeturm_Be_4ce967ca8640a.jpgZytgloggeturm_Be_4ce967ca8640a.jpg
Per Post normal für 5,70 CHF
3,00 CHF
Beschreibung
Bestellnummer: 420
Autor: Hansruedi Obi
Selbständige Einzelteile: 2
Schwierigkeitsgrad: ab 9 Jahren
Sprache: d
Massstab: n/a

Nicht in Auswahlsendung enthalten

Der Zytgloggeturm ist heute noch ein markantes, wuchtiges Wahrzeichen der Stadt Bern. Tausende von Besuchern bewundern jedes Jahr die verschiedenen Uhren an seinen Fassaden. Besondere Aufmerksamkeit erhalten die Kalenderuhr und der Spielerker mit den vorbeimarschierenden Bären. Im Tordurchgang sind vier Bilder von 1610 zu sehen: Sie stellen Szenen aus der Gründungsgeschichte Berns dar und berichten über den Bau (1191) und die Namengebung der Stadt. Ganz oben in der Turmspitze glänzt ein Ritter in goldener Rüstung. Das ist Hans von Thann, der mit einem Hammer die Stunden schlägt.

Ursprünglich gehörte dieser Turm zur Stadtbefestigung. Als zentrales Tor schützte er mit der beidseitig anschliessenden Mauer die Stadt gegen Angriffe von Westen. Diese Aufgabe erfüllte er zwar nicht lange: Die Stadt vergrösserte sich sehr rasch und wurde nach wenigen Jahrzehnten gegen Westen hin erweitert. Dort entstand ein neuer Torturm, der Käfigturm. Dasselbe passierte etwas später nochmals, als beim heutigen Bahnhof der 1865 abgebrochene Christoffelturm gebaut wurde.

1405 ereignete sich in Bern eine Katastrophe: In einer gewaltigen Feuersbrunst verbrannte fast die gesamte Stadt. Auch der Zytgloggeturm brannte aus. Er wurde wieder aufgebaut und erhielt dabei eine erste Turmuhr und seinen Namen. Die heutige Kalenderuhr und das Erkerspiel konnten 1530 eingeweiht werden. Im Laufe der Zeit hat sich die Form und das Gesicht des Zytgloggeturms gewandelt. Dies wird besonders deutlich, wenn man die wichtigsten Stationen in dessen Leben nebeneinanderstellt.

Auch die unmittelbare Umgebung des Turmes hat sich verändert. So verschwanden nach 1405 die Stadtmauern. An ihrer Stelle wurden Wohnhäuser aufgebaut. Auf der Südseite schliessen die Häuser direkt an den Turm an, weshalb diese Seite unseres Modelles leer ist. Auf der Nordseite liess man einen Durchgang offen, so wie er heute noch besteht. Die Fassaden trugen im Laufe der Zeit ebenfalls verschiedene Bilder. Sie spiegelten jeweils den Geschmack der Zeit und wurden später wieder mal modernisiert. So malte Viktor Surbeck 1930 das Fresko der Westwand, den «Beginn der Zeit» darstellend. Das heutige Aussehen erhielt der Zytglogge anlässlich der letzten Restaurierung in den Jahren 1981-83. Heute strahlt dieses unverwechselbare bernische Wahrzeichen in neuem Glanze im Zentrum der historischen Altstadt.

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