Zoo 1

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Tierfiguren zum Aufstellen und Spielen (1)
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Per Post normal für 5,70 CHF
3,00 CHF
Beschreibung
Bestellnummer: 151
Autor: Dieter Mattäus
Selbständige Einzelteile: 6
Schwierigkeitsgrad: ab 6 Jahren
Sprache: d
Massstab: n/a

Mit diesem Bogen kannst du deinen Zoo gründen und ihn mit anderen Zoo-Bogen erweitern. Du fragst dich wohl: Was ist ein Zoo und wozu dient er? Nun, früher waren die Zoologischen Gärten einfach dazu da, dem Besucher viele Arten von fremden Tieren zu zeigen. Heute hat der Zoo noch andere Aufgaben. So dient er den Zoologen dazu, das Verhalten der Tiere zu studieren. Daneben hat er noch einen weiteren, sehr wichtigen Auftrag, nämlich die Weiterzucht der Tiere, hauptsächlich derjeniger Tierarten, deren Leben in freier Natur bedroht ist. Heute wird bei der Haltung der Tiere sehr darauf geachtet, die Gehege, in denen sie leben, ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Der Zoo ist auch von grosser Bedeutung für Schulen, die den Unterricht dadurch ergänzen, dass sie lebende Tiere beobachten.

Auf diesem Bogen gibt es folgende Tiere:

Löwe:

Vorkommen: Afrika (Halbwüsten und Savannen) und Nordwestindien. Obwohl der Löwe zur Katzenfamilie gehört, lebt er wie die Hunde im Rudel und nicht wie andere Grosskatzen als Einzelgänger. Löwen gehen gemeinsam auf die Jagd, vor allem die Weibchen. Sie kreisen die Beutetiere wie Zebras, Büffel und andere Huftiere ein und treiben sie einander zu.Wenn genügend Beute vorhanden ist, verbringt das Rudel viel Zeit mit Dösen und Schlafen. Nur wenn sie auf die Jagd gehen, werden sie aktiv. Die Mähne des Löwenmannes soll bei Kämpfen zwischen Nebenbuhlern die Prankenhiebe des Gegners auffangen und dämpfen.Könige und Städte, wie Venedig oder Zürich, führen den Löwen in ihrem Wappen.

Königspinguin:

Vorkommen: Der Königspinguin lebt wie alle Pinguine nur auf der Südhalbkugel. Er wohnt im Umkreis der Falkland-Inseln. Pinguine haben die Flugfähigkeit verloren, können aber mit ihren zu Flossen umgewandelten Flügeln ausgezeichnet schwimmen. Die Beine benützen sie als Ruderschaufel und Steuerorgan. Sie fressen in der Regel Garnelen und jagen Fische und Tintenfische.Es gibt insgesamt 18 Pinguinarten. Der Daunenteil der Federn bildet ein wasserdichtes Unterkleid und bewahrt somit die Körperwärme. Das Weibchen legt in der Regel ein Ei und das Männchen übernimmt dann die Bebrütung. Nach der Schlüpfung des Jungen kommt das Weibchen zur Fütterung zurück.

Braunbär:

Vorkommen; Der Bär bewohnt viele Waldgebiete der nördlichen Erdhälfte. Er ist das grösste Landraubtier. Er reisst Herdentiere, verzehrt aber auch Fische, Insekten und wenn nötig Pflanzenkost: Beeren, Obst, Pilze und ausgegrabene Honigwaben. Er badet gern und schwimmt gut. Die Jungen werden meistens in einer behaglichen Höhle geboren. Die Mutter bleibt immer in ihrer Nähe und verteidigt sie gegen jeden, der sie anzugreifen sucht. Die Bärin muss die Jungen ganz allein grossziehen, und das tut sie mit grosser Hingabe. Bären greifen Menschen nie ohne Grund an, nur wenn sie bedroht oder angeschossen werden. Viele Gemeinden und Städte tragen den Bären in ihrem Wappen; die schweizerische Hauptstadt Bern wie auch die deutsche Hauptstadt Berlin sind nach ihm benannt.

Leopard:

Vorkommen: Vom tropischen Regenwald bis zur trockenen Savanne. Leoparde kommen sowohl in Afrika als auch in Asien vor. Der Leopard ist sehr geschmeidig und kann bis acht Meter lange Sprünge machen.Leoparden fangen eine Vielzahl von Beutetieren, so etwa Gazellen und Vögel. Sie jagen allein und überfallen ihre Beute aus dem Hinterhalt. Sie schleppen ihre Beute oft auf Bäume, ausserhalb der Reichweite von Aasfressern und Konkurrenten. Der Bestand des Leoparden nimmt ab, da er um seines schönen Pelzes willen stark verfolgt wird. Leoparden leben gewöhnlich einzeln und treffen nur zur Paarung zusammen.

Gibbon:

Vorkommen: Südostasien. Verwandtschaftlich gehören Gibbons zu den grossen Menschenaffen der Orang-Utans, Schimpansen und Gorillas. Es gibt 9 Gibbonarten, die sich nach Grösse und Färbung unterscheiden. Bei unserer Abbildung handelt es sich um einen Silbergibbon, der in Westjava verbreitet ist. Wie Luftakrobaten schwingen sich Gibbons, nur Hände und Arme gebrauchend, von Ast zu Ast und springen bis zu 15 Meter weit. In den Bäumen finden diese Affen auch ihre Nahrung, vor allem Früchte. Nachts schlafen sie im Schutze der hohen Bäume. Neugeborene Gibbonkinder hängen Tag und Nacht am mütterlichen Bauch, was die Mütter beim Schwingklettern nicht behindert, da sich die Babies aus eigener Kraft im Fell festklammern.

Gänsegeier:

Vorkommen: Man muss unterscheiden zwischen Neuweltgeiern und Altweltgeiern. Der grösste Neuweltgeier ist der legendäre Kondor mit einer Flügelspannweite von 3 Metern, der vor allem in den Anden (Südamerika) verbreitet ist. Zu den Altweltgeiern, die in Eurasien und Nord- und Südafrika vorkommen, gehören wie auf unserer Abbildung der Gänsegeier, ferner der Bartgeier, der Schmutzgeier u.a.m. Sie alle gehören in die grosse Vogelgruppe der Greifvögel. Gemeinsames Merkmal der Greifvögel ist das ausgezeichnete Sehvermögen. Die Geier spielen als Gesundheitspolizisten eine wichtige Rolle in der Natur, da sie wichtige Abfallbeseitiger sind, indem sie sich von Tierkadaver ernähren. Unser Gänsegeier lebt in Südeuropa, Südwestasien und Südafrika. Sein Horst wird in hohen Felswänden errichtet. Der Geier ist sehr gesellig und schliesst sich zu grossen Gruppen zusammen.

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