Zoo 3

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Tierfiguren zum Aufstellen und Spielen (3)
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Per Post normal für 5,70 CHF
3,00 CHF
Beschreibung
Bestellnummer: 153
Autor: Dieter Matthäus
Selbständige Einzelteile: 7
Schwierigkeitsgrad: ab 6 Jahren
Sprache: d
Massstab: n/a

Mit diesem Bogen kannst du deinen Zoo gründen und ihn mit anderen Zoo-Bogen erweitern. Du fragst dich wohl:Was ist ein Zoo und wozu dient er? Nun, früher waren die Zoologischen Gärten einfach dazu da, dem Besucher viele Arten von fremden Tieren zu zeigen. Heute hat der Zoo noch andere Aufgaben. So dient er den Zoologen dazu, das Verhalten der Tiere zu studieren. Daneben hat er noch einen weiteren, sehr wichtigen Auftrag, nämlich die Weiterzucht der Tiere, hauptsächlich derjeniger Tierarten, deren Leben in freier Natur bedroht ist. Heute wird bei der Haltung der Tiere sehr darauf geachtet, die Gehege, in denen sie leben, ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Der Zoo ist auch von grosser Bedeutung für Schulen, die den Unterricht dadurch ergänzen, dass sie lebende Tiere beobachten.

Auf diesem Bogen gibt es folgende Tiere:

Der Tiger:

Vorkommen: Mittelasien, Südostasien.
Der Tiger ist die mächtigste Raubkatze der Erde. Er ist in mehreren Unterarten im asiatischen Raum verbreitet. Der grösste ist der sibirische Tiger mit bis zu drei Metern Körperlänge und 250 kg Gewicht. Die Farben seines Felles sind der Umgebung gut angepasst und das Streifenmuster lässt ihn vollends in der Umgebung verschwinden. Diese überaus gute Tarnung hilft ihm bei der Jagd. Der Tiger schleicht sich gegen den Wind an sein Beutetier heran. Er hält sich im Gegensatz zum Löwen, der in der offenen Buschsteppe lebt, immer in der Deckung hoher Pflanzen auf. Tiger leben als Einzelgänger, ausser in der Paarungszeit. Die Jungen bleiben etwa zwei Jahre bei der Mutter, die sich liebevoll um sie kümmert und sie vor anderen Raubtieren beschützt. Sie bringt den Jungen alles bei, was sie zum Überleben brauchen. Der Tiger markiert durch Duftmarken sein Revier; das gibt ihm die Möglichkeit, Kämpfen mit seinesgleichen aus dem Weg zu gehen. Tiger müssen alles daransetzen, ihre Kraft auf das Beutemachen zu richten und Kämpfe untereinander zu vermeiden.

Das Krokodil:

Vorkommen: Afrika, Asien, Australien, Amerika.
Krokodile sind die grössten Kriechtiere, die es heute auf der Erde gibt; sie haben einen kräftigen Hautpanzer und gehören zur Klasse der Reptilien. Sie sind verwandt mit den Alligatoren und den Kaimanen, haben aber eine spitzere Schnauze als die Alligatoren. Insgesamt gehören etwa 14 verschiedene Arten zu den Krokodilen. Die meisten kommen in Süsswassersümpfen und Binnengewässern vor. Das bekannteste Krokodil ist wohl das Nilkrokodil. Die Paarung erfolgt im Wasser; das Weibchen erstellt eine Nestgrube im Sand und legt bis etwa 40 Eier ab. Im Gegensatz zu anderen Reptilien bewachen die Weibchen ihr Gelege, sie kümmern sich um ihre Jungen und beschützen sie vor ihren Fressfeinden. Auf dem Rücken und dem Kopf ihrer Mama können die kleinen Krokodile gefahrlos den Fluss überqueren. Krokodile ernähren sich von Antilopen, Büffeln, jungen Flusspferden u.a.m. Halb untergetaucht, so dass nur die Augen und die Nasenlöcher aus dem Wasser ragen, lassen sie sich ans Ufer treiben, stürzen sich blitzschnell auf ihre Beute und ziehen sie auf den Gewässergrund, um sie zu ertränken.

Das Flusspferd:

Vorkommen: Afrika, südlich der Sahara.
Flusspferde sind die grössten im Süsswasser und an dessen Ufern lebenden Tiere der Welt. Ihre Heimat sind die Flüsse und Seen des tropischen Afrika. Sie haben einen walzenförmigen Körper auf stämmigen, kurzen Beinen und können bis zu 3000 kg schwer werden. Tagsüber halten sie sich im Wasser auf, die Nacht verbringen sie weidend an Land. Sie benützen dabei feste Trampelpfade. Wenn die Nahrungssuche es verlangt, legen sie bis 25 km zurück. Die Nahrung besteht aus saftigen Gräsern, aus Kräutern, Früchten und Wasserpflanzen. Wenn sie satt sind, stapfen sie die altbekannten Pfade wieder zurück ins Wasser. Der grosse Kopf ist an das Leben im Wasser angepasst, denn Nasenlöcher, Augen und Ohren befinden sich auf einer Linie oberhalb des Wassers, auch wenn Körper und Kopf unter Wasser bleiben. Kälber werden gewöhnlich unter Wasser geboren. Die Mutter-Kind-Bindung ist sehr eng.

Der Gepard:

Vorkommen: Afrika, Mittlerer Osten.
Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt. Er kann mit bis zu 90 km/h Geschwindigkeit seine Beute verfolgen. Da der Gepard in der Steppe lebt und kein Schleichjäger ist wie die anderen Grosskatzen, die sich sehr nahe an das Beutetier heranschleichen, muss er bis zu 200 m zurücklegen, um sein Opfer einzuholen. Der Körper des Gepards ist an diese Lebensweise angepasst. Der Kopf ist verhältnismässig klein, die Beine sind sehr lang. Gepardenmütter ziehen ihre Jungen alleine auf (etwa drei in einem Wurf). Alle paar Tage tragen sie den Nachwuchs zu einem neuen Versteck. Weibchen leben allein, ausser wenn sie die Jungen grossziehen. Männchen sind geselliger als Weibchen und leben oft in festen Gruppen.

Der Eisbär:

Vorkommen: im Norden Asiens und Nordamerikas, auf Spitzbergen und in Grönland.
Der Körper des Eisbären ist lang gestreckt, auch der Hals ist lang und der Kopf eher spitz und schmal. Ein dichtes Fell und eine Fettschicht schützen ihn vor der Kälte. Während die männlichen Eisbären das ganze Jahr über aktiv und auf Wanderung sind, ziehen sich trächtige Weibchen im Herbst in Schneehöhlen zurück. Nach Ende des zweiten Lebensjahres der Jungen löst sich die Bärenfamilie auf. Die Beute des Eisbären besteht in erster Linie aus Robben. Seh- und Hörvermögen des Eisbären sind so gut ausgebildet wie beim Menschen. Seine Nase ist hingegen so fein entwickelt, dass er eine Robbe aus 30 km Entfernung wittert. Das weissgelbe Haarkleid dient der Tarnung; es sieht einer Schneewehe täuschend ähnlich. Von der Umgebung hebt sich bloss die schwarze Nase ab, die der Eisbär dicht am Boden hält, um beim Anschleichen eines Beutetiers nicht entdeckt zu werden.

Die Giraffe:

Vorkommen: Busch- und Baumsavannen Afrikas.
Giraffen leben in kleinen Verbänden, die aus einem Männchen und mehreren Weibchen und deren Jungen bestehen. Eine Giraffe kann bis zu 6 Meter gross werden. Trotz des langen Halses besitzt sie ebenso viele Halswirbel wie der Mensch, nämlich sieben, die aber erheblich verlängert sind. Der lange Hals ermöglicht es ihr, in grosser Höhe Bäume abzuweiden, die ausserhalb der Reichweite aller anderen Huftiere liegen. Beim Trinken hingegen muss sie die Vorderbeine weit auseindander spreizen. Zu den besonderen Merkmalen der Giraffe gehören die zwei mit Fell bedeckten Hörner. Dazu kommt ihre Zunge, die ziemlich lang und als Greifwerkzeug ausgebildet ist. Es ist auch möglich, dass Giraffen einander an ihren individuellen Fell-Zeichnungen erkennen. - Giraffenkühe sind sehr fürsorgliche und wehrhafte Mütter. Mit den Vorderfüssen vermag eine Giraffe durch einen kräftigen Schlag einen Löwen zu töten.

Der Strauss:

Vorkommen: Savannen und Steppen Afrikas.
Der Strauss ist der grösste Vogel der Erde. Er kann aber nicht fliegen; deshalb wird er als Laufvogel bezeichnet. Da seine Beine muskulös und kräftig sind, kann er sich schnell bewegen und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h. Strausse leben gewöhnlich in kleinen Gruppen. Die männlichen Tiere haben mehrere Weibchen. Die Hennen und die Jungen sind durch ihr bräunliches Federkleid gut getarnt. Der Hahn hat schwarzes Gefieder mit weissen äusseren Flügelfedern. Ein Weibchen legt etwa ein Dutzend Eier. Die Haupthenne und der Hahn bewachen abwechselnd das Gelege und brüten gemeinsam, tagsüber das Weibchen, nachts das Männchen. Ihre Feinde, vor allem Löwen, Hyänen, Leoparden, entdecken diese imposanten Vögel mit ihrem ausgezeichneten Sehvermögen auf weite Distanz. - Dass der Strauss bei Gefahr seinen Kopf in den Sand steckt, um "nichts zu sehen", ist frei erfunden.

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