Cobra-Tram

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Neuzeitliche schweizerische Niederflur-Tramkomposition
Cobra_Tram_4cdacbe61713d.jpgCobra_Tram_4cdacbe61713d.jpg
Per Post normal für 5,70 CHF
3,00 CHF
Beschreibung
Bestellnummer: 325
Autor: P. Mandzjuk
Selbständige Einzelteile: 1
Schwierigkeitsgrad: ab 10 Jahren
Sprache: d
Massstab: 1:87

Das Wort "Tram" ist eine Kurzform des englischen Wortes "tramway", was einfach "Strassenbahn" bedeutet. Ein Tram (oder eine Tram, wie man ausserhalb der Schweiz sagt) ist also ein Schienenfahrzeug, das sich in der Regel auf Strassen fortbewegt, also typisch ist für den städtischen Verkehr. Die ersten Trams wurden noch von Pferden gezogen, und das in Weltstädten wie New York, Paris und Berlin. Ab 1881 kam dann die elektrische Strassenbahn auf; die Zeit der gemütlichen "Schienenkutschen " ging dem Ende zu.

Das Tram ist auch im dritten Jahrtausend immer noch ein modernes Verkehrsmittel. Noch vor wenigen Jahren galt es als veraltet, da es den mächtig aufkommenden Strassenverkehr behinderte. Man glaubte es durch andere Beförderungssysteme ersetzen zu müssen. Doch seither hat ein Umdenken stattgefunden. Viele Städte haben in der letzten Zeit das Tram neu entdeckt. Denn es ist sehr leistungsfähig und kann mit wenig Personal viele Fahrgäste befördern. Es braucht keine aufwändigen Trassebauten oder Tunnelsysteme und kann auch, da es ja im Prinzip "nur" eine breite Strasse benötigt, bei Bedarf mit vernünftigem Aufwand ausgebaut werden.

Das Cobra-Tram, das im Frühjahr 2001 in Betrieb genommen wurde, entspricht den neuesten technischen Erkenntnissen und Fortschritten:

  • Es hat mit seiner maximalen Länge von rund 36 m und seiner Breite von 2,4 m ein Fassungsvermögen von 96 bequemen Sitzplätzen und 142 Stehplätzen. Die Fahrgäste können über nicht weniger als 7 Türen ein- und aussteigen.
  • Die Passagiere werden mit modernsten Informationseinrichtungen laufend über Liniennummer, Fahrtrichtung, die jeweils nächste Haltestelle usw. unterrichtet.
  • Durch die sogenannte Niederflur-Bauweise müssen die Leute beim Einsteigen keine hohen Stufen überwinden. Vor allem ältere und behinderte Fahrgäste werden es schätzen, dass sie nur eine Einstiegshöhe von etwa 20 cm bewältigen müssen.
  • Für Rollstuhlpassagiere gibt es eine Einfuhr-Rampe bei der vordersten Türe.
  • Durch ein neues Fahrwerk ohne starre Achsen, dafür mit einzeln gelenkten Rädern, kann das lästige Kurvenquietschen weitgehend beseitigt werden. Die vom Tramlärm betroffenen Anwohner werden diese Verbesserung besonders begrüssen.
  • Das äussere Erscheinungsbild ist sehr elegant; kein Wunder, wurde es doch durch die weltbekannte Designer-Firma Pininfarina gestaltet, die ja unter anderem die Karosserien moderner und teurer Sportautos "massschneidert".
  • Der Innenraum wird wohl anfänglich etwas gewohnheitsbedürftig sein. Denn durch die Tieferlegung des Passagierraumes konnten gewisse Teile der Fahrwerke (Räder und Antriebsmotoren) nicht mehr versteckt werden. Diese ragen jetzt durch Kästen geschützt in den Innenraum hinein und erzwingen eine Anordnung der Sitze, die ungewöhnlich erscheint.

Die Stadt Zürich, welche das Cobra-Tram in Auftrag gegeben hat, wird bis ins Jahr 2013 eine stattliche Anzahl dieser Tatzelwürmer in Betrieb nehmen. Es werden rund 75 Einheiten sein. Damit ersetzt sie nicht etwa die Wagen des "Tram 2000", die 1976 eingeführt wurden, sondern noch ältere Typen ihrer grossen Wagenflotte. Nach einer Faustregel muss Rollmaterial, das mehr als 40 Jahre alt ist, ersetzt werden.

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