Feuerwehrauto

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Vielseitig einsetzbares Universal-Löschfahrzeug
Feuerwehrauto_4cdacc214c27b.jpgFeuerwehrauto_4cdacc214c27b.jpg
Per Post normal für 5,70 CHF
3,00 CHF
Beschreibung
Bestellnummer: 326
Autor: Röbi Eberhard
Selbständige Einzelteile: 1
Schwierigkeitsgrad: ab 10 Jahren
Sprache: d
Massstab: 1:36

Feuer - das ist eines der vier alten «Elemente», es ist zugleich Freund und Feind des Menschen. Feuer erzeugt nicht nur Wärme, Licht und Behaglichkeit; der Gebrauch von Feuer für vielfältige Zwecke unterscheidet den Menschen - unter anderem - vom Tier. Feuer fasziniert uns in jeder Form: als flackernde Kerze, als schwelende Kaminglut, als brennender Holzstoss.

Aber wehe, wenn dieses Feuer ausser Kontrolle gerät! Sei es, dass der Blitz einschlägt, sei es, dass mit Feuer unachtsam umgegangen wird, sei es gar, dass ein Brand gelegt worden ist - in jedem Fall kann das verheerende Folgen haben. Früher, als es noch kaum eine organisierte Feuerwehr gab, brannten regelmässig ganze Ortschaften ab und Waldbrände verwüsteten ganze Landstriche.

Denn zur Bekämpfung eines Schadfeuers gab es früher nur hölzerne und lederne Wassereimer. Erst im 17. Jahrhundert wurde in Nürnberg die erste leistungsfähige Feuerspritze erfunden. Den eigentlichen Durchbruch brachten aber erst die Hydranten, die um 1850 zusammen mit der allgemeinen Wasserversorgung errichtet wurden. Jetzt war es möglich, mindestens in städtischen Gebieten, von einem solchen Hydranten aus mit Schlauchleitungen fast jedes Brandobjekt zu erreichen.

Die heutigen gegen 2800 Feuerwehren in der Schweiz sind professionell organisiert; in allen grossen Städten und auf den Flughäfen existieren Berufsfeuerwehren, in grossen Industriebetrieben unterhält man Betriebsfeuerwehren. Die Aufgabe der heutigen Feuerwehren besteht dabei nicht nur im Löschen von brennenden Häusern, sie rücken auch bei Chemie- Öl- und schweren Verkehrsunfällen aus. Sie sind mit sehr leistungsfähigen Fahrzeugen ausgerüstet, die nicht nur ausschliesslich der Feuerbekämpfung dienen.

Das Originalfahrzeug, das als Grundlage für diesen Modellbogen diente, steht bei der Chemiewehr Uri im Einsatz. Es wird in der Fachsprache der Feuerwehr als «ULF» (=Univerallöschfahrzeug) bezeichnet. Verunglückt ein Tanklastwagen, ein mit Chemikalien gefüllter Güterzug oder brennt es in einer chemischen Fabrik, so rückt unter anderem dieses Fahrzeug aus.

Der Aufbau des 1,2 Millionen Schweizer Franken teuren Fahrzeuges ist ein reines Schweizer Fabrikat der Firma Vogt, der übrige Teil des Lastwagens (Kabine, Motor und Chassis) stammt von der Firma Scania, einem schwedischen Unternehmen. Beim Fahrzeug können im Bedarfsfall sämtliche 6 Räder angetrieben werden. Dieses Feuerwehrauto ist mit einem 6000-Liter-Wassertank, mit zwei 750-Liter-Tanks für verschiedenartige Schaummittel und mit umfangreichen Spezialwerkzeug ausgerüstet. Daher ist dieses Fahrzeug vielseitig einsetzbar. Interessierte Feuerwehrleute reisen aus ganz Europa an, um es zu bestaunen.

Technische Daten:

Fahrzeug:

Scania Typ P144 CB 6 < 6 H2

Länge:

9,76 m

Breite:

2,48 m

Höhe:

3,12 m

Gewicht:

28'500 kg

Motor:

V8-Zylinder-Dieselmotor mit Direkteinspritzung

Leistung:

530 PS

Hubraum:

14'200 cm3

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